PROGRAMM

Wiener Royal Orchester

Teil I

  • Ouvertüre „Le Nozze di Figaro“ W.A.Mozart
  • „Don Giovanni“ / “Die Zauberflöte“ – Duett W.A.Mozart
  • „Eine Kleine Nachtmusik“ – Ballett W.A.Mozart
  • Klavier / Violine / Cello Konzert W.A.Mozart / J.Haydn / L.v.Beethoven
  • „Tritsch-Tratsch“ Polka J. Strauss
  • Arie W.A.Mozart / F.Lehar
  • „Türkischer Marsch“ W.A.Mozart
  • „Vaterländischer Marsch“ J. & J. Strauss

PAUSE

Teil II

  • „Persischer Marsch“ J. Strauss
  • Arie F.Lehar / J.Strauss / W.A.Mozart
  • „Bauern-Polka“ J. Strauss
  • „Romantiker-Walzer“ J. Lanner
  • „Vergnügungszug“ Polka J. Strauss
  • „Ungarischer Tanz Nr. 5“ – Ballett J. Brahms
  • „Teufelstanz“ J.Hellmesberger
  • „Auf der Jagd“ Polka J. Strauss
  • „Lippen schweigen“ – Duett F.Lahner
  • „Wiener Blut“ – Duett J. Strauss
  • „Donau Walzer“ –Ballett J. Strauss

ZUGABE

Musikalische Geschichte

Wolfgang Amadeus Mozart

Wie kein anderer prägte Wolfgang Amadeus Mozart die musikalische Zeitgeschichte der Wiener Klassik. 1756 in Salzburg geboren machte sich das junge Talent bald auf um in die Weltstadt Wien zu reisen. Dort feierte er um 1790 mit der Oper „Così fan tutte“ den Höhepunkt seiner Karriere. Die danach uraufgeführten Werke „La Clemenza di Tito“ und vor allem „Die Zauberflöte“ gelten bis heute als unvergleichliche musikalische Meisterleistung.

Die Serenade „Die kleine Nachtmusik“ lässt sich mit ihrer einzigartigen Komposition und geschichtsträchtigen Entstehung heute als sein bekanntestes Werk bezeichnen. Im Wiener Burggarten gedenkt dem mit nur 35 Jahren viel zu früh verstorbenen Komponisten mit einer epischen Statue des Komponisten. Seine schönsten Melodien erklingen heute auch in den Konzerten des Wiener Royal Orchesters.

Musikalische Geschichte

Ludwig van Beethoven

Bereits in seinen frühesten Kindertagen erlernt Ludwig van Beethoven das Spielen auf Klavier, Orgel und Violine und komponiert mit 12 Jahren seine ersten Stücke. Um 1792 zieht es den in Bonn geborenen jungen Musiker nach Wien, wo er bis zu seinem Lebensende verweilt. Prägend für das junge Talent war unter anderem seine einzige Oper „Fidelio“, die zu Beginn verschmäht, ein paar Jahre später in Wien jedoch zu einem seiner größten Erfolge gefeiert wurde.

Zum wirklich einzigartigen Künstler macht Beethoven seine Schwerhörigkeit, die ein anhaltender Tinitus begleitet und in seinem 48 Lebensjahr zur vollständigen Taubheit führt. Mit der „9. Sinfonie“ schafft er ein Meisterwerk, das bis heute in unsere Musikgeschichte einwirkt. Den verdienten tosenden Beifall, den er bei der Uraufführung in Wien erntet, kann er bereits nicht mehr hören. Die „5. Sinfonie“ ist vor allem mir ihren ersten gespielten Noten ein jedermann bekannt und auch das Klavierstück „Für Elise“ steht in den musikalischen Geschichtsbüchern unserer Zeit hoch im Kurs.

Musikalische Geschichte

Johann Strauss

Geboren 1899 wird Johann Baptist Strauss mit seinen Werken zum Aushängeschild des musikalischen Wiens. Operetten wie „Die Fledermaus“, „Wiener Blut“ und „Der Zigeunerbaron“ sind Zeitzeugen des unvergleichbaren Talents des Komponisten und Kapellenmeisters. Unverkennbar und ein Stück der Wiener Tradition schreibt er mit seinem Walzer „An der schönen Blauen Donau“, kurz „Donauwalzer“, welcher bis heute liebevoll als Landeshymne der Weltstadt bezeichnet wird.

Die Wiener Philharmoniker zelebrieren das alljährliche Neujahrskonzert mit einer Zugabe dieses unverkennbaren Meisterwerks im Goldenen Saal des Musikvereins. 1870 dirigierte Strauss hier sogar persönlich den Walzer „Freut euch des Lebens“. Ein Spaziergang durch Wien lässt den Stolz auf den Künstler als Ausnahmetalent seiner Zeit bezeugen. Das goldene Denkmal im Stadtpark würdigt den Wiener Walzerkönig als einzigartigen Komponisten.